FACHARZT Dermatologie 1_2013 click to open
FACHARZT Dermatologie 4_2012 click to open
FACHARZT Dermatologie 3_2012 click to open
FACHARZT Dermatologie 2_2012 click to open
Hautpflege & Sonnenschutz Update 2012
Univ. Prof. Dr. Daisy Kopera Fachärztin für Dermatologie akademische Gerontologin Univ. Klinik für Dermatologie (Vorsitzende/Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, Obfrau MBV-Mittelbauverein) Medizinische Universität Graz Auenbruggerplatz 8, A-8036 Graz Tel.: +43 316 385 81817 Fax: +43 316 385 12466 daisy.kopera∂medunigraz.at
Die Lebenserwartung steigt. Ein
heute geborenes Mädchen hat gute
Chancen, seinen 100. Geburtstag zu
feiern. Faktum ist, dass wir auf unseren
immer länger werdenden Lebensweg
nur eine einzige Haut mitbekommen
haben, mit der wir auskommen müssen.
Dies unterstreicht die Wichtigkeit von
Hautpflege und die Sinnhaftigkeit von
Vorsorgestrategien, sei es nun in der
Tumorprävention oder in der Hautalterungs-
Prophylaxe. Diese Bestrebungen
haben aber vor allem dann Sinn, wenn
sie frühzeitig beginnen, Es gilt also von
Kindesbeinen an, Hautbewusstsein zu
lernen und zu leben.
Gesunde, jugendliche Haut ist widerstandsfähig.
Dazu trägt eine intakte
Hornzellschicht als wichtigste Barriere
gegen äußere Einflüsse bei. Sie fungiert
vor allem als Austrocknungsschutz und
erneuert sich in jugendlichen Jahren in
etwa 30 Tagen. Eine angemessene Talgproduktion
hält die Haut geschmeidig
und gibt ihr die Fähigkeit, Feuchtigkeit
zu binden. Der Enzymhaushalt der
Haut ist ausgewogen. Eiweiß-spaltende
Stoffe lassen die kollagenen und elastischen
Fasern noch weitgehend unbehelligt,
sodass diese der Haut Reißfestigkeit
und Turgor verleihen.
Hautkrebs - Neue therapeutische Möglichkeiten bei der Behandlung des Melanoms
Dr. Christoph Baumgärtel AGES PharmMed, Institut Zulassung & Lifecycle Management, Leiter Abteilung Medizinisch-Klinische Begutachtung, Experte in der Pharmacokinetic-Expert Group und Safety Working Party der EMEA AGES PharmMed Schnirchgasse 9, A-1030 Wien www.basg.at christoph.baumgaertel∂ages.at
Die Behandlung des fortgeschrittenen
malignen Melanoms gehört seit
Jahrzehnten zu den schwierigsten und
gleichsam nur mäßig erfolgreichen Gebieten
um bösartige Erkrankungen suffizient
zu therapieren. Mit dem Einsatz
von sog. neuen „targeted therapies“
könnte sich dies nun nachhaltig ändern.
Dass allzu ausgiebiges Sonnenbaden
der Gesundheit auf Dauer nicht zuträglich,
sondern vielmehr mit Gefahren
verbunden ist und die oftmals gern zitierte
„gesunde Bräune“ im Endeffekt
in Wahrheit gar nicht so gesund ist, weiß
man schon seit Längerem. Dennoch hat
die Inzidenz des malignen Melanoms im
Laufe der letzten Jahrzehnte weiterhin
stark zugenommen. Von 1960 bis 2010
konnte eine Versechsfachung(!) des
Erkrankungsrisikos verzeichnet werden.
Das Melanom liegt dadurch heute
bereits unter den „Top-Ten“ der häufigsten
Krebserkrankungen. Obwohl es
teilweise gelang, durch Früherkennung
die Prognose zu verbessern und die
Sterbefälle im Lauf der letzten 25 Jahre
„nur“ um etwa das Doppelte ansteigen
zu lassen [1], stellt das spät erkannte
maligne Melanom noch immer eine
Diagnose mit einer höchst ungünstigen
Prognose dar.
FACHARZT Dermatologie 1_2012 click to open
Akne vulgaris einmal ganz pragmatisch
Univ. Prof. Dr. Daisy Kopera, Fachärztin für Dermatologie akademische Gerontologin Univ. Klinik für Dermatologie (Vorsitzende/Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, Obfrau MBV-Mittelbauverein) Medizinische Universität Graz Auenbruggerplatz 8, A-8036 Graz Tel.: +43 316 385 81817 Fax: +43 316 385 12466 daisy.kopera∂medunigraz.at
Die Fakten liegen am Tisch: Akne
setzt einen genetisch bestimmten Hauttyp
voraus und ist eine polymorphe
Dermatose, deren Ursache die hormonelle
Umstellung in der Pubertät ist.
Die Ausprägung variiert zwischen Null
und Hundert, das Prädilektionsalter ist
zwischen elf und achtzehn Jahren, dann
ist das Ärgste meistens überstanden,
selbst wenn Akne im Erwachsenenalter
durchaus vorkommt. Diese stellt
eine Sonderform dar, deren ursächliche
Zusammenhänge von Fall zu Fall unterschiedlich
und wesentlich komplexer
sind, daher ist diese Sonderform auch
wesentlich schwieriger zu behandeln.
Allergien lauern auch in der Nahrung
Dr. Johannes Neuhofer, Ordination Wiener Str.57, A-4020 Linz Tel.: +43 732 65 207 7 Fax: +43 732 65 207 74 dr.neuhofer∂medicalnet.at
Eines vorweg – viel häufiger als echte
Allergien sind verschiedenartige
Unverträglichkeiten, die in unserer
täglichen Nahrung diverse Probleme
mit sich bringen. Dennoch ist es eine
Tatsache, dass jeder Vierte Grimmen,
Ziehen und Drücken im Bauch, aber
auch juckende Ausschläge und asthmatische
Beschwerden auf Nahrungsmittel
zurückführt. Da viele Patienten
mit derartigen Beschwerden in unsere
Praxen kommen, ist es notwendig, über
grundsätzliche Aspekte dieses Themenkreises
informiert zu sein.
Am häufigsten werden Juckreizschübe,
nesselsuchtartiger Hautausschlag,
Durchfall, Koliken, Kopfschmerzen,
Müdigkeit und vieles mehr angegeben,
die den Startschuss für eine langwierige
und oftmals frustrane allergologische
Abklärung abgeben.
FACHARZT Dermatologie_4 2011 click to open
Moderne Wundauflagen
OA Dr. med. Thomas Horn, HELIOS Klinikum Krefeld Lt. Oberarzt Dermatologische Klinik Lutherplatz 40, D-47805 Krefeld Tel.: +49 2151 32 2880 Fax: +49 2151 32 2005 www.helios-kliniken.de/krefeld thomas.horn∂helios-kliniken.de
Wundbehandlung stand lange Zeit im
Schatten zahlreicher anderer medizinischer
Disziplinen. Durch die Entwicklung
neuer Behandlungsmethoden, die
zunehmende Überalterung der Patienten,
die überdurchschnittlich viele Wunden
aufweisen sowie die angespannte
Kostensituation im Gesundheitswesen,
ist die Wundtherapie in vielen Facetten
wieder in den Vordergrund gerückt.
„Feuchte Wundbehandlung“ ist zum
Synonym für moderne Wundbehandlung
geworden. In der Praxis steht dem
entgegen, dass geschätzt nur ca. 20% aller
Wunden mit diesen Wundprodukten
behandelt werden. Kritikpunkte sind in
der Regel die höheren Materialkosten,
denen häufigere Verbandswechsel bei
konventionellen Verbänden entgegenstehen.
Detaillierte Kenntnisse über die
Möglichkeiten „moderner Wundauflagen“
sind für einen geeigneten Einsatz
unerlässlich.
Integrative Therapieverfahren bei Psoriasis
Univ. Doz. Dr. John G. lonescu, Dr. med. Dieter Schüle, Spezialklinik Neukirchen Krankenhausstr. 9 93453 Neukirchen Tel. +49 9947 2 80 Fax: +49 9947 2 81 09 www.spezialklinik neukirchen.de sekretariat-dr.ionescu∂freenet.de
Psoriasis gilt als unheilbar und wird
meistens symptomatisch behandelt.
Die chronisch entzündliche Hautkomponente
einhergehend mit einem stark
beschleunigten Wachstum der Epidermis
ist sowohl den Betroffenen als auch
den Therapeuten bekannt. Die Einteilung
in mehrere klinische Phänotypen
(Psoriasis vulgaris, Psoriasis pustulosa,
Psoriasis arthropathica, psoriatische
Erythrodermie) ist einstimmig anerkannt,
bringt allerdings wenig Einblick
in die Pathogenese dieser Erkrankung.
FACHARZT Dermatologie_3 2011 click to open
Das diabetische Fußsyndrom Von der Bagatelle zum Supergau Heilen statt Amputieren
Dr. Elisabeth Krippl FÄ für Innere Medizin Ärztin für Allgemeinmedizin Zertifizierte Wundmanagerin® Speisingerstrasse 57-61/6 1130 Wien Tel.: +43 664 146 40 82 Fax: +43 1 804 71 64 www.krippl.info ordination∂krippl.info
Die Zahl der Diabetiker steigt stetig
– und damit auch die Zahl derer, die an
Spätschäden erkranken. Bedrohliche,
aber meist vermeidbare Folgeerkrankungen,
steigende Behandlungskosten
und dadurch eine enorme gesundheitsökonomische
Belastung sind die Folge.
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist
die Hauptursache für Hospitalisierung
und verursacht ein Viertel der Behandlungskosten
aller Diabetiker!
Reisethrombose
Priv. Doz. Dr. Barbara Binder Univ.-Klinik für Dermatologie und Venologie Medizinische Universität, Graz. Auenbruggerplatz 8, 8036 Graz Tel.: +43 316 385 124 23 barbara.binder∂klinikum-graz.at
Erkrankungen in Zusammenhang
mit lange dauernden Reisen gewinnen
im Zeitalter des Ferntourismus
immer mehr an Bedeutung. Vor allem
lange Reisen in vorwiegend sitzender
Position birgen das Risiko eines venösen
thromboembolischen Ereignisses,
wobei dieses Risiko eher als gering
eingestuft werden kann, wenn keine
zusätzlichen Risikofaktoren vorliegen.
Bei einer Reisedauer von mehr als fünf
Stunden mit Risikokonstellation kann
von einem zwei- bis dreifach erhöhten
Thromboserisiko ausgegangen werden
(Mulac K: J Kardiol 2007: 14:329-332).
Die sogenannte Reisethrombose – auch
Sitzthrombose genannt – betrifft die
untere Extremität mit der Gefahr einer
Pulmonalarterienembolie. Auftreten
kann sie sowohl nach Flug, als auch
nach langen Bahn-, Bus- und Autoreisen;
der ausschlaggebende Faktor ist die
dauernde sitzende Position, verbunden
mit Bewegungsmangel und auch oft
geringer Flüssigkeitszufuhr. Erstmals
beschrieben wurde die Reisethrombose
1954 von Homans.
FACHARZT Dermatologie 2_2011 click to open
DFS – Diabetisches Fußsyndrom
Ass. Dr. Elisabeth Schwaiger Univ.-Klinik für Innere Medizin III OA Univ.-Doz. Dr. Christiane Thallinger, MSc,MBA Univ.-Klinik für Innere Medizin I Währinger Gürtel 18–20, A-1090 Wien christiane.thallinger∂meduniwien.ac.at
Die Stoffwechselerkrankung Diabetes
mellitus (honigsüßer Durchfluss) wurde
zu einer weltweit verbreiteten Massenerkrankung.
Die International Diabetes
Federation (IDF) spricht von DER Epidemie
des 21. Jahrhunderts. 2006 gab es
nach Angaben der WHO in Deutschland
acht Millionen Diabeteserkrankte,
wobei nur etwa jeder 20. Diabetiker an
Typ-1-Diabetes erkrankt ist. 270.000
Diabetiker leiden aktuell in Deutschland
an einem diabetischen Fußsyndrom,
hiervon 150.000 an einem diabetischen
Fußulcus. Die Entwicklung einer
Fußläsion beim Diabetiker geht mit einem
erheblichen Amputationsrisiko einher.
Neurologische, vaskuläre und biomechanische
Faktoren sind für die Ausbildung
von diabetischen Fußulcera
ursächlich. Daran angelehnt teilt man die
diabetischen Fußulcera in neuropathische
(50%), ischämische (15%) und neuroischämische
(35%) ein.
Akne vulgaris
Dr. Patricia Gill-Figwer Fachärztin für Hautkrankheiten,Venerologie und Allergien Speisinger Straße 11, A-1130 Wien Tel.: +43/1/804 55 03 Fax: +43/1/804 55 03-4_ gill-figwer∂hautaerztin.at
Akne vulgaris ist eine entzündliche
Hauterkrankung, die bei 75–90% der Jugendlichen
in Ländern westlichen Lebensstils
auftritt. Bei 10% der Patienten
persistiert diese Erkarnkung über das
25. Lebensjahr. 10–30% der Patienten
benötigen medikamentöse Therapie.
Patienten mit Akne erfahren eine
deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität,
der Anspruch an den behandelnden
Arzt ist dementsprechend hoch.
Akne vulgaris kann in verschiedenen
Schweregraden auftreten (Tabelle 1)
Die Pathogenese der Akne vulgaris ist
durch folgende Hauptfaktoren (Tabelle
2) zu erklären. Daraus ergeben sich im
Anschluss auch verschiedene therapeutische
Optionen zur Aknetherapie.
Reisemedizin
Dr. Eva Jeschko Institut für Spezielle Prophylaxe und Tropenmedizin am Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie Medizinische Universität Wien Kinderspitalgasse 15, A-1090 Wien eva.jeschko∂meduniwien.ac.at Gruppenpraxis der FÄ f. spez. Prophylaxe und Tropenmedizin OEG Univ.-Prof. Dr. G.Wiedermann Univ.-Prof. Dr. H. Kollaritsch, Univ.-Prof. Dr. U.Wiedermann- Schmidt Alserstraße 48/2, A-1090 Wien eva.jeschko∂reisemed.at
Zu Beginn einer neuen Reisesaison
erscheint es sinnvoll, einige wichtige Aspekte
der Reisemedizin, die sich in den
letzten Jahrzehnten zu einem spezialisierten
Fachgebiet entwickelt hat, zu beleuchten.
Die WTO (World Tourism Organiszation)
erwartet auch für das Jahr 2011 eine
Zunahme der internationalen Touristenankünfte
(2010: 935 Millionen).
Mehr als 100 Millionen Menschen aus
industrialisierten Ländern reisen jährlich
in subtropische oder tropische Regionen,
in denen mit deutlich erhöhten Gesundheitsrisiken
zu rechnen ist. Ziel einer
kompetenten reisemedizinischen
Beratung ist die Einschätzung von reiseassoziierten
Gesundheitsrisiken und die
Entwicklung präventiver Strategien
zum Schutz des Reisenden vor unangenehmen,
möglicherweise bedrohlichen
Gesundheitsstörungen.
FACHARZT Dermatologie 1_2011 click to open
FACHARZT Dermatologie 4_2010 click to open
Infektionen mit Herpes-simplex-Viren – ein Update
Autor: Priv.-Doz. Dr. Peter Komericki
Es sei zuerst darauf hingewiesen, dass das Folgende für beide Geschlechter gilt. Von den acht humanpathogenen Herpesvirenstämmen sind die Herpes-simplex-Viren Typ 1 (HSV-1) und Typ 2 (HSV-2) von besonderer Bedeutung. Beide sind weltweit verbreitet und hoch kontagiös. …
Infektionen mit Herpes-simplex-Viren – ein UpdateÄrzteteamWundheilung – Kompetenz und interdisziplinäre Betreuung
Autor: Dr. med. univ. Elisabeth Lahnsteiner
Die Behandlung einer akuten aber vor allem chronischen Wunde bedarf es eines strukturierten Wundbehandlungsplans in interdisziplinärer und fachübergreifender Zusammenarbeit. …
ÄrzteteamWundheilung – Kompetenz und interdisziplinäre BetreuungMykosen in der Dermatologie
Autor: MR. Dr. Johannes Neuhofer
Pilze sind für die Dermatologie das, was für den Markusplatz in Venedig die Tauben sind. Sie werden oft zum Ärgernis, ein Leben ohne sie ist aber auch nicht wirklich vorstellbar.…
Mykosen in der DermatologieErnährungs- und umweltmedizinische Therapieschwerpunkte bei Psoriasis
Autor: Univ.-Doz. Dr. John G. lonescu, Dr. med. Dieter Schüle
Psoriasispatienten gehören zu den häufigsten Besuchern dermatologischer Ambulanzen und Fachkliniken. Die Krankheit gilt als unheilbar und wird meistens symptomatisch behandelt. Die chronisch entzündliche Hautkomponente einhergehend mit einem stark beschleunigten Wachstum der Epidermis ist sowohl den Betroffenen als auch den Therapeuten bekannt.…
Ernährungs- und umweltmedizinische Therapieschwerpunkte bei PsoriasisFACHARZT Dermatologie 3_2010 click to open
Moderne Wundtherapie
Autor: OA Dr. med. Thomas Horn
Die Inzidenz von chronischen Wunden in der westlichen Bevölkerung liegt bei 1-2%. Eine genaue Erfassung liegt dazu nicht vor. Bei einem Lebensalter über 80 Jahren sind es bereit 4-5%. Neben der häufigsten chronischen Wunde, dem Ulcus cruris hat vor allem das Diabetische Fußsyndrom eine in Zukunft wachsende statistische und damit enorme volkswirtschaftliche Bedeutung.…
Moderne WundtherapieProphylaxe und Therapie Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten
Autor: Prof. Dr. Erhart Hiller
Krebspatienten unterliegen einem erhöhten Risiko, thromboembolische Komplikationen zu erleiden. Dies führt zu einer deutlich erhöhten Morbidität und Letalität. Eine tiefe Venenthrombose kann das erste Zeichen einer noch nicht diagnostizierten Krebserkrankung sein (Paraneoplasie).…
Prophylaxe und Therapie Venöse Thromboembolien bei TumorpatientenNeues zum atopischen Ekzem/Neurodermitis
Autor: Univ.-Prof. Dr. Tamara Kopp
Das atopische Ekzem (AE) ist eine chronisch oder chronisch-rezidivierend verlaufende, entzündliche Hauterkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch gerötete, schuppende, sehr trockene und juckende Haut. Die betroffenen Personen leiden sehr unter dieser Erkrankung und haben oft eine erheblich beeinträchtigte Lebensqualität.…
Neues zum atopischen Ekzem NeurodermitisExpertenmeeting: Diagnose und Therapie von Insektengiftallergien
Insektengiftallergien sind seit zirka
3000 Jahren bekannt und zählen zu den
potenziell lebensbedrohlichen Allergieformen.
Die korrekte Diagnostik ist daher
essenziell, insbesonders wenn eine
Indikation zur spezifischen Immuntherapie
gestellt werden soll.Vor allem gilt es
zu differenzieren, ob eine Allergie gegen
Bienen- oder Wespengift vorliegt. Die
Angaben des Patienten selbst sind zur
Speziesdifferenzierung meist wenig geeignet,
da viele Betroffene aufgrund der
Ausnahmesituation nicht mit Bestimmtheit
angeben können,ob der Stich von einer
Biene oder einer Wespe gesetzt wurde,
oder das Insekt wurde seitens des Patienten
falsch identifiziert. Die derzeit
üblichen Testverfahren wiederum zeigen
eine geringe Spezifität und können zu
doppelt-positiven Testbefunden auf Bienen-
und Wespengift führen. Die klassischen
in vitro-Verfahren ergeben derzeit
bei etwa 30 bis 50% aller Patienten einen
solch doppelt-positiven Befund, was
auch in der Literatur gut dokumentiert
ist. Diese unscharfe Diagnostik kann zu
unnötiger Übertherapie führen, ebenso
stellt die nicht eindeutige Identifizierung
des auslösenden Allergens ein Risiko für
die Therapie mit dem falschen Gift dar.
FACHARZT Dermatologie 2_2010 click to open
Malignes Melanom – Inzidenz, Früherkennung und therapeutische Optionen
Autor: OA Dr. med. Marc Schlaeppi et. al
Patienten mit einem malignen Melanom (MM) sind jünger als andere Patienten mit soliden Tumoren. Bräunen und die Freizeit-Sonnenexposition sind wesentliche Risikofaktoren. Durch Screening und Früherkennung kann die Prognose von Patienten verbessert werden. …
Malignes Melanom – Inzidenz, Früherkennung und therapeutische OptionenThromboseprohylaxe in Orthopädie und Sportmedizin
Autor: Dr. Patrick Vavken MSc FRSPH, Dr. Andreas Lunzer, Univ.-Prof. Dr. Josef G. Grohs
Venöse Thromboembolien gehören zu den am meisten gefürchteten Komplikationen der orthopädischen Chirurgie, da sie schwere, mitunter tödliche Folgen sonst herausragend erfolgreicher Eingriffe sind.…
Thromboseprohylaxe in Orthopädie und SportmedizinVenenprobleme durch lange Reisen?
Autor: Priv.-Doz. Dr. Barbara Binder
Die bedeutendste Komplikation stellt die Reisethrombose dar. Diese wird auch als sogenannte „Sitzthrombose“ bezeichnet, da sie vornehmlich nach langem Sitzen auf Reisen auftritt. Dabei ist es unabhängig, ob die Reise mit Flugzeug, PKW, Bahn oder Bus erfolgt.…
Venenprobleme durch lange Reisen?Neues von den neuen Antithrombotika
Autor: Univ.-Prof. Dr. Sabine Eichinger
Fast zwei Jahre ist es her, dass die neuen Antithrombotika, Pradaxa® (Dabigatran-etexilat) und Xarelto® (Rivaroxaban), ihre Zulassung für die postoperative Thromboseprophylaxe nach elektivem Hüft- oder Kniegelenksersatz in Österreich erhalten haben.…
Neues von den neuen AntithrombotikaNutzen der topischen Sauerstofftherapie bei chronischen Wunden
Autor: Dr. Thomas Wild, Dr. Thomas Eberlein
Amerikanische Indianer, die hoch in den Bergen lebten, glaubten seit Jahrhunderten, dass ihre Wunden rascher heilen, wenn sie verwundet in die „dickere“ Luft der Täler hinabstiegen1. Der moderne Beginn der Sauerstofftherapie datiert in den 60er-Jahren des letzen Jahrhunderts.…
Nutzen der topischen Sauerstofftherapie bei chronischen WundenUrtikaria
Autor: Dr. Patricia Gill-Figwer
Die Urtikaria (Nesselausschlag) ist eine durch eine Urtica (Quaddel) definierte Hauterkrankung. Sie gehört mit einer Inzidenz von 20% zu den häufigsten Hautkrankheiten.…
UrtikariaFACHARZT Dermatologie 1_2010 click to open
Hautpflege und Sonnenschutz
Autor: Univ.-Prof. Dr. Daisy Kopera
Die Lebenserwartung steigt. Ein heute geborenes Mädchen hat gute Chancen, seinen 100. Geburtstag zu feiern. Faktum ist, dass wir auf unseren immer länger werdenden Lebensweg nur eine einzige Haut mitbekommen haben, mit der wir auskommen müssen.…
DownloadAkne vulgaris einmal ganz pragmatisch
Autor: Univ.-Prof. Dr. Daisy Kopera
Die Fakten liegen am Tisch: Akne setzt einen genetisch bestimmten Hauttyp voraus und ist eine polymorphe Dermatose, deren Ursache die hormonelle Umstellung in der Pubertät ist. Die Ausprägung variiert zwischen Null und Hundert, das Prädilektionsalter ist zwischen elf und achtzehn Jahren; dann ist das Ärgste meistens überstanden, selbst wenn Akne im Erwachsenenalter durchaus vorkommt.…
Akne vulgaris einmal ganz pragmatischNahrungsmittelallergien
Autor: Dr. Johannes Neuhofer
Bereits jeder vierte Erwachsene ist der Meinung, verschiedenartigste Beschwerden der Haut, der Atemwege oder des Darmtraktes auf eine Nahrungsmittel-unverträglichkeit zurückführen zu können. Patienten mit diesen oft schwerwiegenden Symptomatiken bevölkern daher in großer Zahl die Allgemein- oder Facharztpraxen.…
Biologika in der Therapie der Psoriasis
Autor: Ao. Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Riedl
Mit einer Prävalenz von 1–3% in der westlichen Bevölkerung repräsentiert die Psoriasis eine häufige Hauterkrankung, die Männer und Frauen gleichermaßen betrifft. Zugrunde liegend ist eine genetische Prädisposition, deren Bedeutung durch die Tatsache, dass ca. 70% der Patienten mit Krankheitsbeginn in der Kindheit eine positive Familienanamnese aufweisen, unterstrichen wird.…
Biologika in der Therapie der Psoriasis











