FACHARZT Dermatologie_4 2011 click to open

FACHARZT Dermatologie_3 2011 click to open

Das diabetische Fußsyndrom Von der Bagatelle zum Supergau Heilen statt Amputieren

Dr. Elisabeth Krippl FÄ für Innere Medizin Ärztin für Allgemeinmedizin Zertifizierte Wundmanagerin® Speisingerstrasse 57-61/6 1130 Wien Tel.: +43 664 146 40 82 Fax: +43 1 804 71 64 www.krippl.info ordinationkrippl.info

Die Zahl der Diabetiker steigt stetig
– und damit auch die Zahl derer, die an
Spätschäden erkranken. Bedrohliche,
aber meist vermeidbare Folgeerkrankungen,
steigende Behandlungskosten
und dadurch eine enorme gesundheitsökonomische
Belastung sind die Folge.
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist
die Hauptursache für Hospitalisierung
und verursacht ein Viertel der Behandlungskosten
aller Diabetiker!

Download

Reisethrombose

Priv. Doz. Dr. Barbara Binder Univ.-Klinik für Dermatologie und Venologie Medizinische Universität, Graz. Auenbruggerplatz 8, 8036 Graz Tel.: +43 316 385 124 23 barbara.binderklinikum-graz.at

Erkrankungen in Zusammenhang
mit lange dauernden Reisen gewinnen
im Zeitalter des Ferntourismus
immer mehr an Bedeutung. Vor allem
lange Reisen in vorwiegend sitzender
Position birgen das Risiko eines venösen
thromboembolischen Ereignisses,
wobei dieses Risiko eher als gering
eingestuft werden kann, wenn keine
zusätzlichen Risikofaktoren vorliegen.
Bei einer Reisedauer von mehr als fünf
Stunden mit Risikokonstellation kann
von einem zwei- bis dreifach erhöhten
Thromboserisiko ausgegangen werden
(Mulac K: J Kardiol 2007: 14:329-332).
Die sogenannte Reisethrombose – auch
Sitzthrombose genannt – betrifft die
untere Extremität mit der Gefahr einer
Pulmonalarterienembolie. Auftreten
kann sie sowohl nach Flug, als auch
nach langen Bahn-, Bus- und Autoreisen;
der ausschlaggebende Faktor ist die
dauernde sitzende Position, verbunden
mit Bewegungsmangel und auch oft
geringer Flüssigkeitszufuhr. Erstmals
beschrieben wurde die Reisethrombose
1954 von Homans.

binder







FACHARZT Dermatologie 2_2011 click to open

DFS – Diabetisches Fußsyndrom

Ass. Dr. Elisabeth Schwaiger Univ.-Klinik für Innere Medizin III OA Univ.-Doz. Dr. Christiane Thallinger, MSc,MBA Univ.-Klinik für Innere Medizin I Währinger Gürtel 18–20, A-1090 Wien christiane.thallingermeduniwien.ac.at

Die Stoffwechselerkrankung Diabetes
mellitus (honigsüßer Durchfluss) wurde
zu einer weltweit verbreiteten Massenerkrankung.
Die International Diabetes
Federation (IDF) spricht von DER Epidemie
des 21. Jahrhunderts. 2006 gab es
nach Angaben der WHO in Deutschland
acht Millionen Diabeteserkrankte,
wobei nur etwa jeder 20. Diabetiker an
Typ-1-Diabetes erkrankt ist. 270.000
Diabetiker leiden aktuell in Deutschland
an einem diabetischen Fußsyndrom,
hiervon 150.000 an einem diabetischen
Fußulcus. Die Entwicklung einer
Fußläsion beim Diabetiker geht mit einem
erheblichen Amputationsrisiko einher.
Neurologische, vaskuläre und biomechanische
Faktoren sind für die Ausbildung
von diabetischen Fußulcera
ursächlich. Daran angelehnt teilt man die
diabetischen Fußulcera in neuropathische
(50%), ischämische (15%) und neuroischämische
(35%) ein.

Download

Akne vulgaris

Dr. Patricia Gill-Figwer Fachärztin für Hautkrankheiten,Venerologie und Allergien Speisinger Straße 11, A-1130 Wien Tel.: +43/1/804 55 03 Fax: +43/1/804 55 03-4_ gill-figwerhautaerztin.at

Akne vulgaris ist eine entzündliche
Hauterkrankung, die bei 75–90% der Jugendlichen
in Ländern westlichen Lebensstils
auftritt. Bei 10% der Patienten
persistiert diese Erkarnkung über das
25. Lebensjahr. 10–30% der Patienten
benötigen medikamentöse Therapie.
Patienten mit Akne erfahren eine
deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität,
der Anspruch an den behandelnden
Arzt ist dementsprechend hoch.
Akne vulgaris kann in verschiedenen
Schweregraden auftreten (Tabelle 1)
Die Pathogenese der Akne vulgaris ist
durch folgende Hauptfaktoren (Tabelle
2) zu erklären. Daraus ergeben sich im
Anschluss auch verschiedene therapeutische
Optionen zur Aknetherapie.

Download

Reisemedizin

Dr. Eva Jeschko Institut für Spezielle Prophylaxe und Tropenmedizin am Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie Medizinische Universität Wien Kinderspitalgasse 15, A-1090 Wien eva.jeschkomeduniwien.ac.at Gruppenpraxis der FÄ f. spez. Prophylaxe und Tropenmedizin OEG Univ.-Prof. Dr. G.Wiedermann Univ.-Prof. Dr. H. Kollaritsch, Univ.-Prof. Dr. U.Wiedermann- Schmidt Alserstraße 48/2, A-1090 Wien eva.jeschkoreisemed.at

Zu Beginn einer neuen Reisesaison
erscheint es sinnvoll, einige wichtige Aspekte
der Reisemedizin, die sich in den
letzten Jahrzehnten zu einem spezialisierten
Fachgebiet entwickelt hat, zu beleuchten.
Die WTO (World Tourism Organiszation)
erwartet auch für das Jahr 2011 eine
Zunahme der internationalen Touristenankünfte
(2010: 935 Millionen).
Mehr als 100 Millionen Menschen aus
industrialisierten Ländern reisen jährlich
in subtropische oder tropische Regionen,
in denen mit deutlich erhöhten Gesundheitsrisiken
zu rechnen ist. Ziel einer
kompetenten reisemedizinischen
Beratung ist die Einschätzung von reiseassoziierten
Gesundheitsrisiken und die
Entwicklung präventiver Strategien
zum Schutz des Reisenden vor unangenehmen,
möglicherweise bedrohlichen
Gesundheitsstörungen.

Download






FACHARZT Dermatologie 1_2011 click to open

FACHARZT Dermatologie 4_2010 click to open

Infektionen mit Herpes-simplex-Viren – ein Update

Autor: Priv.-Doz. Dr. Peter Komericki

Es sei zuerst darauf hingewiesen, dass das Folgende für beide Geschlechter gilt. Von den acht humanpathogenen Herpesvirenstämmen sind die Herpes-simplex-Viren Typ 1 (HSV-1) und Typ 2 (HSV-2) von besonderer Bedeutung. Beide sind weltweit verbreitet und hoch kontagiös. …

Infektionen mit Herpes-simplex-Viren – ein Update

ÄrzteteamWundheilung – Kompetenz und interdisziplinäre Betreuung

Autor: Dr. med. univ. Elisabeth Lahnsteiner

Die Behandlung einer akuten aber vor allem chronischen Wunde bedarf es eines strukturierten Wundbehandlungsplans in interdisziplinärer und fachübergreifender Zusammenarbeit. …

ÄrzteteamWundheilung – Kompetenz und interdisziplinäre Betreuung

Mykosen in der Dermatologie

Autor: MR. Dr. Johannes Neuhofer

Pilze sind für die Dermatologie das, was für den Markusplatz in Venedig die Tauben sind. Sie werden oft zum Ärgernis, ein Leben ohne sie ist aber auch nicht wirklich vorstellbar.…

Mykosen in der Dermatologie

Ernährungs- und umweltmedizinische Therapieschwerpunkte bei Psoriasis

Autor: Univ.-Doz. Dr. John G. lonescu, Dr. med. Dieter Schüle

Psoriasispatienten gehören zu den häufigsten Besuchern dermatologischer Ambulanzen und Fachkliniken. Die Krankheit gilt als unheilbar und wird meistens symptomatisch behandelt. Die chronisch entzündliche Hautkomponente einhergehend mit einem stark beschleunigten Wachstum der Epidermis ist sowohl den Betroffenen als auch den Therapeuten bekannt.…

Ernährungs- und umweltmedizinische Therapieschwerpunkte bei Psoriasis






FACHARZT Dermatologie 3_2010 click to open

Moderne Wundtherapie

Autor: OA Dr. med. Thomas Horn

Die Inzidenz von chronischen Wunden in der westlichen Bevölkerung liegt bei 1-2%. Eine genaue Erfassung liegt dazu nicht vor. Bei einem Lebensalter über 80 Jahren sind es bereit 4-5%. Neben der häufigsten chronischen Wunde, dem Ulcus cruris hat vor allem das Diabetische Fußsyndrom eine in Zukunft wachsende statistische und damit enorme volkswirtschaftliche Bedeutung.…

Moderne Wundtherapie

Prophylaxe und Therapie Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten

Autor: Prof. Dr. Erhart Hiller

Krebspatienten unterliegen einem erhöhten Risiko, thromboembolische Komplikationen zu erleiden. Dies führt zu einer deutlich erhöhten Morbidität und Letalität. Eine tiefe Venenthrombose kann das erste Zeichen einer noch nicht diagnostizierten Krebserkrankung sein (Paraneoplasie).…

Prophylaxe und Therapie Venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten

Neues zum atopischen Ekzem/Neurodermitis

Autor: Univ.-Prof. Dr. Tamara Kopp

Das atopische Ekzem (AE) ist eine chronisch oder chronisch-rezidivierend verlaufende, entzündliche Hauterkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch gerötete, schuppende, sehr trockene und juckende Haut. Die betroffenen Personen leiden sehr unter dieser Erkrankung und haben oft eine erheblich beeinträchtigte Lebensqualität.…

Neues zum atopischen Ekzem Neurodermitis

Expertenmeeting: Diagnose und Therapie von Insektengiftallergien

Insektengiftallergien sind seit zirka
3000 Jahren bekannt und zählen zu den
potenziell lebensbedrohlichen Allergieformen.
Die korrekte Diagnostik ist daher
essenziell, insbesonders wenn eine
Indikation zur spezifischen Immuntherapie
gestellt werden soll.Vor allem gilt es
zu differenzieren, ob eine Allergie gegen
Bienen- oder Wespengift vorliegt. Die
Angaben des Patienten selbst sind zur
Speziesdifferenzierung meist wenig geeignet,
da viele Betroffene aufgrund der
Ausnahmesituation nicht mit Bestimmtheit
angeben können,ob der Stich von einer
Biene oder einer Wespe gesetzt wurde,
oder das Insekt wurde seitens des Patienten
falsch identifiziert. Die derzeit
üblichen Testverfahren wiederum zeigen
eine geringe Spezifität und können zu
doppelt-positiven Testbefunden auf Bienen-
und Wespengift führen. Die klassischen
in vitro-Verfahren ergeben derzeit
bei etwa 30 bis 50% aller Patienten einen
solch doppelt-positiven Befund, was
auch in der Literatur gut dokumentiert
ist. Diese unscharfe Diagnostik kann zu
unnötiger Übertherapie führen, ebenso
stellt die nicht eindeutige Identifizierung
des auslösenden Allergens ein Risiko für
die Therapie mit dem falschen Gift dar.







FACHARZT Dermatologie 2_2010 click to open

Malignes Melanom – Inzidenz, Früherkennung und therapeutische Optionen

Autor: OA Dr. med. Marc Schlaeppi et. al

Patienten mit einem malignen Melanom (MM) sind jünger als andere Patienten mit soliden Tumoren. Bräunen und die Freizeit-Sonnenexposition sind wesentliche Risikofaktoren. Durch Screening und Früherkennung kann die Prognose von Patienten verbessert werden. …

Malignes Melanom – Inzidenz, Früherkennung und therapeutische Optionen

Thromboseprohylaxe in Orthopädie und Sportmedizin

Autor: Dr. Patrick Vavken MSc FRSPH, Dr. Andreas Lunzer, Univ.-Prof. Dr. Josef G. Grohs

Venöse Thromboembolien gehören zu den am meisten gefürchteten Komplikationen der orthopädischen Chirurgie, da sie schwere, mitunter tödliche Folgen sonst herausragend erfolgreicher Eingriffe sind.…

Thromboseprohylaxe in Orthopädie und Sportmedizin

Venenprobleme durch lange Reisen?

Autor: Priv.-Doz. Dr. Barbara Binder

Die bedeutendste Komplikation stellt die Reisethrombose dar. Diese wird auch als sogenannte „Sitzthrombose“ bezeichnet, da sie vornehmlich nach langem Sitzen auf Reisen auftritt. Dabei ist es unabhängig, ob die Reise mit Flugzeug, PKW, Bahn oder Bus erfolgt.…

Venenprobleme durch lange Reisen?

Neues von den neuen Antithrombotika

Autor: Univ.-Prof. Dr. Sabine Eichinger

Fast zwei Jahre ist es her, dass die neuen Antithrombotika, Pradaxa® (Dabigatran-etexilat) und Xarelto® (Rivaroxaban), ihre Zulassung für die postoperative Thromboseprophylaxe nach elektivem Hüft- oder Kniegelenksersatz in Österreich erhalten haben.…

Neues von den neuen Antithrombotika

Nutzen der topischen Sauerstofftherapie bei chronischen Wunden

Autor: Dr. Thomas Wild, Dr. Thomas Eberlein

Amerikanische Indianer, die hoch in den Bergen lebten, glaubten seit Jahrhunderten, dass ihre Wunden rascher heilen, wenn sie verwundet in die „dickere“ Luft der Täler hinabstiegen1. Der moderne Beginn der Sauerstofftherapie datiert in den 60er-Jahren des letzen Jahrhunderts.…

Nutzen der topischen Sauerstofftherapie bei chronischen Wunden

Urtikaria

Autor: Dr. Patricia Gill-Figwer

Die Urtikaria (Nesselausschlag) ist eine durch eine Urtica (Quaddel) definierte Hauterkrankung. Sie gehört mit einer Inzidenz von 20% zu den häufigsten Hautkrankheiten.…

Urtikaria





FACHARZT Dermatologie 1_2010 click to open

Hautpflege und Sonnenschutz

Autor: Univ.-Prof. Dr. Daisy Kopera

Die Lebenserwartung steigt. Ein heute geborenes Mädchen hat gute Chancen, seinen 100. Geburtstag zu feiern. Faktum ist, dass wir auf unseren immer länger werdenden Lebensweg nur eine einzige Haut mitbekommen haben, mit der wir auskommen müssen.…

Download

Akne vulgaris einmal ganz pragmatisch

Autor: Univ.-Prof. Dr. Daisy Kopera

Die Fakten liegen am Tisch: Akne setzt einen genetisch bestimmten Hauttyp voraus und ist eine polymorphe Dermatose, deren Ursache die hormonelle Umstellung in der Pubertät ist. Die Ausprägung variiert zwischen Null und Hundert, das Prädilektionsalter ist zwischen elf und achtzehn Jahren; dann ist das Ärgste meistens überstanden, selbst wenn Akne im Erwachsenenalter durchaus vorkommt.…

Akne vulgaris einmal ganz pragmatisch

Nahrungsmittelallergien

Autor: Dr. Johannes Neuhofer

Bereits jeder vierte Erwachsene ist der Meinung, verschiedenartigste Beschwerden der Haut, der Atemwege oder des Darmtraktes auf eine Nahrungsmittel-unverträglichkeit zurückführen zu können. Patienten mit diesen oft schwerwiegenden Symptomatiken bevölkern daher in großer Zahl die Allgemein- oder Facharztpraxen.…

Biologika in der Therapie der Psoriasis

Autor: Ao. Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Riedl

Mit einer Prävalenz von 1–3% in der westlichen Bevölkerung repräsentiert die Psoriasis eine häufige Hauterkrankung, die Männer und Frauen gleichermaßen betrifft. Zugrunde liegend ist eine genetische Prädisposition, deren Bedeutung durch die Tatsache, dass ca. 70% der Patienten mit Krankheitsbeginn in der Kindheit eine positive Familienanamnese aufweisen, unterstrichen wird.…

Biologika in der Therapie der Psoriasis






FACHARZT Dermatologie 2_2009 click to open

FACHARZT Dermatologie 1_2009 click to open

FACHARZT Dermatologie 4_2008 click to open

FACHARZT Dermatologie 3_2008 click to open

FACHARZT Dermatologie 2_2008 click to open

FACHARZT Dermatologie 1_2008 click to open

Archiv click to open