FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 1_2013 click to open
FACHARZT Neurologie / Psychiatrie 4_2012 click to open
FACHARZT Neurologie / Psychiatrie 3_2012 click to open
FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 2_2012 click to open
Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose
Univ. Prof. Dr. Siegrid Fuchs, Universitätsklinik für Neurologie, Medizinische Universität Graz Auenbruggerplatz 22 A-8036 Graz Tel.: +43 316 12950 siegrid.fuchs∂medunigraz.at
Multiple Sklerose (MS) ist eine Erkrankung,
die nach wie vor nicht einfach
zu diagnostizieren ist. Deshalb setzt sich
die Diagnosestellung auch aus der zusammenführenden
Beurteilung mehrerer Informationen
zusammen, deren Wertigkeit
mittels Diagnosekriterien eingestuft wird.
Der medizinische Fachbegriff Enzephalomyelitis
disseminata weist schon darauf
hin, dass für die Diagnose der Erkrankung
der Nachweis einer Dissemination
zu erbringen ist, die sowohl örtlich als
auch zeitlich gegeben sein muss.
100 Milliarden Nervenzellen – höllische Schmerzen!
Dr. Renate Barker, MSc Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin Oberärztin am Krankenhaus St. Elisabeth Wien Leiterin der Schmerzambulanz Präsidentin CONTRA DOLOREM www.elisabethinen-wien.at www.schmerzaktuell.at www.schmerzinformation.org renate.barker∂elisabethinen-wien.at
Neuropathischer Schmerz ist laut
Definition der International Association
for the Study of Pain (IASP) „ein
Schmerz, der durch Läsionen oder Dysfunktionen
des Nervensystems ausgelöst
oder bedingt ist“. Etwa fünf Prozent
der Gesamtbevölkerung leiden an
neuropathischem Schmerz(1).
Entscheidend für die Entstehung eines
neuropathischen Schmerzsyndroms
ist eine vorangegangene Schädigung
von somatosensorischen Nervenstrukturen(
2).
Die traditionelle Einteilung der neuropathischen
Schmerzen richtet sich
nach den ursächlichen Krankheiten:
Die klassischen peripheren neuropathischen
Schmerzsyndrome, die schmerzhafte
diabetische Polyneuropathie und
die postzosterische Neuralgie machen
in Schmerzambulanzen und in spezialisierten
stationären Einrichtungen
bereits 13 Prozent der Patienten aus.
Eine neuropathische Schmerzkomponente
kann bei bis zu 35 Prozent aller
Schmerzerkrankungen nachgewiesen
werden.
Alzheimer und andere Demenzen
Univ. Prof. Dr. Peter Dal-Bianco, FA für Neurologie und Psychiatrie Universitätsklinik für Neurologie Medizinische Universität Wien, AKH Wien, Währinger Gürtel 18-20, A-1090 Wien Tel.: +43 1 404 003 148 Fax: +43 1 404 003 141 peter.dal-bianco∂meduniwien.ac.at
100.000 Menschen leiden in Österreich
an Demenz. Im Jahr 2050 werden
es mehr als 260.000 sein. Weltweit gibt
es ca. 30 Millionen Demenzkranke, in
40 Jahren sind es mehr als 100 Millionen.
Denn das Alter ist der stärkste
und verlässlichste Demenz-Risikofaktor.
Mit steigender Lebenserwartung
nimmt daher die Demenz-Inzidenz und
-Prävalenz zu. Die Versorgungskosten
Demenzkranker betragen in Österreich
jährlich nahezu zwei Milliarden Euro:
75% nichtmedizinische, 20% medizinische
und 5% Medikamentenkosten.
Die Demenzdifferenzialdiagnose basiert
auf klinischen Befunden und den
Ergebnissen der Zusatzuntersuchungen
(neuropsychologische Testbatterie, Labor,
MRT, PET). Sie sollte rechtzeitig
erfolgen, da sekundäre Demenzursachen
erkannt und häufig erfolgreich behandelt
werden können und ein früher
Therapiebeginn bei primären Demenzformen
den Verlauf verbessern kann.
FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 1_2012 click to open
Morbus Parkinson – Pharmakotherapie motorischer Symptome
OA Dr. Martin Sawires, Prim. Univ.-Doz. Dr. Klaus Berek A.ö. Bezirkskrankenhaus Kufstein Abteilung für Neurologie Tel.: +43 5372 69 66-44 05 Fax-DW: -19 40 Endach 27, A-6330 Kufstein msawires∂web.de klaus.berek∂bkh-kufstein.at
Im Jahre 1817 berichtete James Parkinson
erstmals über eine Erkrankung
unter dem Namen „Shaking Palsy“ (Paralysis
agitans), in der er eine muskuläre
Schwäche mit einer Körperfehlhaltung
als auch unwillkürliche Bewegungen im
Sinne von Zittern beobachten konnte.
Das nach ihm benannte idiopathische
Parkinsonsyndrom ist eine progrediente
neurodegenerative Erkrankung mit
einer altersabhängigen zunehmenden
Prävalenz von 60-180/100.000 Einwohnern,
ab dem 60. Lebensjahr sogar 1%
betreffend. Der Erkrankungsbeginn
liegt zumeist zwischen dem 50. und 60.
Lebensjahr, Männer und Frauen sind
etwa gleich häufig betroffen.
Ätiologisch kommt es aufgrund einer
neuronalen Degeneration der Pars
compacta der Substantia nigra zu einem
Verlust dopaminerger Neurone und
ihrer projizierenden Bahnen. Die sog.
Levy-Körperchen, intraneuronale eosinophile
Einschlusskörper, stellen hierbei
das charakteristische neuropathologische
Merkmal dar. Alpha-Synuclein,
ein Hauptbestandteil der Levy-Körper,
ist ein Protein, welches auch bei anderen
neurodegenerativen Erkrankungen
wie der MSA (Multisystematrophie)
und der Levy-Körper-Demenz (DLB)
nachgewiesen werden konnte – sie werden
daher zusammenfassend als Alpha-
Synucleinopathien bezeichnet.
Behandlung bipolarer Erkrankungen
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Stephan Volk, Ärztlicher Direktor der Fachklinik Hofheim GmbH Kurhausstr. 33, D-65719 Hofheim Tel.: +49 6192 291-1400, Fax DW 1402 svolk∂kliniken-mtk.de
Eine genaue Anamnese reicht in der
Regelung nicht aus, um eine bipolare Erkrankung
zu diagnostizieren, besonders
dann, wenn hypomanische oder blande
manische Episoden subklinisch blieben.
Es empfehlt sich möglichst immer eine
Fremdanamnese hinzuzuziehen, denn besonders
häufig werden bipolar II Störungen
nicht erfasst. Die Behandlung depressiver
Patienten mit bipolaren Störungen
unterscheidet sich erheblich von unipolaren
Patienten. Das hat sich in den letzten
Jahren eindeutig gezeigt. Für die Behandlung
von depressiven Episoden wird aktuell
deutlicher, dass klassische und neure
Antidepressiva häufig nicht wirksam sind.
Darüber hinaus ist die Switch-Frequenz
in Manien nicht zu vernachlässigen. Unter
den neueren Antidepressiva ist die
Switch-Frequenz von Venlafaxin mit 20%
am höchsten. Das aktuelle amerikanische
Behandlungsschema von bipolaren Depression
(„Texas-Schema“) empfiehlt als
Medikament der ersten Wahl Lamotrigen
bzw. Lithium, auch in Kombination, an
zweiter Stelle einen Behandlungsversuch
mit Quetiapin und wenn diese Substanzen
nicht zur Besserung führen, einen Behandlungsversuch
mit SSRI wie Sertralin
oder Bupropion. Vor allem Bupropion
hat sich als wirksame Substanz bewährt.
FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 4_2011 click to open
Vitamin D und mehr – über Risikofaktoren der Multiple Sklerose
Ao Univ. Prof. DDr. Susanne Asenbaum-Nan, MBA, Universitätsklinik für Neurologie Währinger Gürtel 18-20 A-1090 Wien Tel.: +43 1 40400 3143 Fax: +43 1 40400 6344 susanne.asenbaum@ meduniwien.ac.at
Multiple Sklerose (MS) ist eine der
häufigsten neurologischen Erkrankungen
im jungen Erwachsenenalter.
Die Prävalenz liegt in unseren Breiten
bei 100/100.000. Diese entzündliche
Erkrankung beruht auf autoimmunologischen
Prozessen gegen ZNS-Bestandteile.
Neben dieser entzündlichen,
demyelinisierenden Komponente
kommt es insbesondere im Verlauf der
Erkrankung auch zu neurodegenerativen
Veränderungen. Im Mittelpunkt
der Forschung steht nicht nur die Entwicklung
verschiedener Therapiemöglichkeiten
(wie zuletzt der Einsatz von
monoklonalen Antikörpern), sondern
seit Langem auch die Frage nach krankheitsauslösenden
bzw. die MS begünstigenden
Faktoren.
Aktuelle Pharmakotherapie von Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
Univ. Prof. Dr. Gerald Wiest, Univ. Klinik für Neurologie Medizinische Universität Wien Währingergürtel 18-20 A-1090 Wien Tel.: +43 1 40400 3117 Fax: +43 1 40400 3141 gerald.wiest∂meduniwien.ac.at
Die Diagnostik von Gleichgewichtsstörungen
stellt für viele medizinische Fachdisziplinen
eine große Herausforderung
dar. Die Abgrenzung neuer Krankheitsentitäten,
die mit Schwindel und Störungen
der Balancefunktion einhergehen,
erfordert eine fortlaufende Aktualisierung
der Kenntnisse von diagnostischen
Maßnahmen und Therapieoptionen. Gerade
die medikamentöse Therapie von
Gleichgewichtsstörungen hat in den letzten
Jahren entscheidende neue Impulse
erfahren.
FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 3_2011 click to open
Die Abklärung der Multiplen Sklerose mittels MRT – Ein Update
Univ. Prof. Dr. Peter Kapeller, Abt. f. Neurologie und Psychosomatik LKH Villach Nikolaigasse 43 A-9500 Villach peter.kapeller∂lkh-vil.or.at
Stetige Weiterentwicklungen und
Updates bildgebender Verfahren erfordern
in der Abklärung neurologischer
Erkrankungen immer wieder entsprechende
Aktualisierungen. Dabei macht
es der zunehmende Eingang von Bildgebungsdaten
in Diagnosekriterien notwendig,
dass der/die Facharzt/Fachärztin
Untersuchungen auf deren Aussagekraft
hin selbst beurteilen können sollte. Da
Technik und Untersuchungsprotokolle
nicht immer ohne Weiteres von Studiensituationen
in die Routine übersetzbar
sind, kommt es oft zu Unsicherheiten,
welche in der Diagnosestellung zu Unschärfen
führen können.
Nicht-motorische Symptome bei Morbus Parkinson – ein Überblick der möglichen medikamentösen Therapieoptionen
OA Dr. Volker Tomantschger, Gailtal-Klinik Radnigerstraße 12 A-9620 Hermagor Tel.: +43 4282 2220 volker.tomantschger∂gailtal-klinik.at
Die nicht-motorischen Symptome
sind keineswegs nur eine Spätfolge der
Erkrankung, sondern treten zum Teil
bereits vor den motorischen Symptomen
auf und werden als Frühsymptome
bzw. prä-motorische Symptome, z.B. in
Form der REM-Schlafstörung, Depression,
Riechstörung, zur Verdachtsdiagnose
wahrgenommen.
Im Verlauf der Erkrankung kommt
es bei bis zu 80% der Betroffenen zu
einem sogenannten „Wearing off“, welches
sich als Zeichen der nachlassenden
L-Dopa-Wirkung mit motorischen und
nicht-motorischen Symptomen zeigt.
FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 2_2011 click to open
Diagnostik und Therapie von Opioidabhängigkeit: Erhaltungstherapie mit Opioiden – State of the Art
Mag. Birgit Köchl Univ. Prof. Dr. Gabriele Fischer Medizinische Universität Wien Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Währinger Gürtel 18-20 1090 Wien, Austria Tel.: +43 01 40400 2117 Fax: +43 01 40400 3629 birgit.koechl∂meduniwien.ac.at
Die weltweite Lebenszeitprävalenz
einer substanzgebundenen Abhängigkeit
liegt bei 9,9%, die europaweite Lebenszeitprävalenz
einer Opioidabhängigkeit
zwischen 0,6-0,9% (Jacobi et al.,
2004). In Österreich wird die Zahl der
Opioidabhängigen auf 50.000-70.000
geschätzt, wobei im Jahre 2003 lediglich
6413 opioidabhängige Patienten in Behandlung
einer Opioiderhaltungstherapie
waren (UNODC, 2004; EMCCDA,
2005).
Heutzutage werden substanzabhängige
Patienten nach wie vor stigmatisiert
und von der Gesellschaft ausgeschlossen,
weshalb es zu Randbildungen
kommt und was mitunter ein Grund für
die geringe Anzahl von Patienten in einer
Behandlung ist (EMCCDA, 2010).
Epilepsie - Aktuelle Aspekte
Univ.Prof. DI Dr. Christoph Baumgartner Karl Landsteiner Institut für Klinische Epilepsieforschung und Kognitive Neurologie 2. Neurologische Abteilung Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Wien Riedelgasse 5, 1130 Wien Tel: +43 1 88000 266 Fax: +43 1 88000 384 christoph.baumgartner∂wienkav.at
Die Epilepsie ist mit einer Prävalenz
von 0,52 pro 1.000 eine der häufigsten
neurologischen Erkrankungen. Die
altersabhängige Inzidenz (Neuerkrankungsrate)
zeigt einen 2-gipfeligen
Verlauf mit einem ersten Maximum in
der Kindheit (ein Drittel der Epilepsien
beginnt in der Kindheit) und einem
zweiten Maximum im höheren Lebensalter
(ein Drittel der Epilepsien beginnen
nach dem 60. Lebensjahr!), wobei
im Alter von über 70 Jahren sogar eine
höhere Inzidenz als in den ersten 10 Lebensjahren
besteht.
Neue Diagnosemöglichkeit beim Parkinson-Syndrom
OA DDr. Iris-Maria Kloiber KH der Barmherzigen Brüder Graz-Eggenberg Neurologisch-Psychiatrische Abteilung Tel.: +43 316 5989 DW 6658 Fax: +43 316 5989 DW 2905 iris.kloiber∂bbegg.at
Die Parkinsonerkrankung ist eine
Bewegungsstörung und nach der Demenz
das zweithäufigste neurologische
Krankheitsbild. Die Symptome wurden
bereits in der Antike beschrieben, als
Einheit aber erstmals vom englischen
Arzt James Parkinson (1817), der allerdings
eine Rückenmarksschädigung als
Krankheitsursache annahm. Im Krankenhaus
der Barmherzigen Brüder in
Graz-Eggenberg ist Parkinson einer der
Schwerpunkte der Neurologischen Abteilung,
die Autorin hat 2005 als Erste
in Österreich eine neue Ultraschallart,
die Hirnparenchymsonographie (HPS),
durchgeführt, mit der man erstmals auch
auch Frühformen des Parkinson erkennen
kann.
FA Neurologie/Psychiatrie - Ausgabe 01/11 click to open
Chronische Depression
Univ.- Prof. Dr. Lenz, Dr. Petra Hofbauer, Petra Hulle-Wegl
Depressive Störungen gehören neben Angststörungen und Alkoholbedingten Störungen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen bei Patienten in der allgemeinmedizinischen Praxis....
Chronische DepressionEpilepsien
Prim. Univ.- Doz. Dr. Erwin Hauser
Zerebrale Anfälle im Kindesaltr lösen bei den betroffenen Familien zumeist große Ängste aus. Die ersten derartigen Ereignisse treten meinstens vollkommen unerwartet auf, Schock und nicht selten Todesängste bei den Angehörigen führen oft dazu, dass die Kinder nach den ersten Anfällen mit der Rettung in eine Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde gebracht werden, wo überwiegend eine stationäre Aufnahme veranlasst wird, um die notwendigen Untersuchungen durchzuführen.
EpilepsienMultiple Sklerose und Vitamin D
Dr. Harald Hegen, Ao. Univ.- Prof. Dr. Markus Reindl
Die Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste neurologische Erkrankung junger Erwachsener mit dem Risiko für eine spätere permanente Behinderung.
Die Erkrankung beginnt typischerweise zwischen dem 20. und 40 Lebensjahr und betrifft Frauen doppelt so häufig wie Männer.....
Kopfschmerz - wichtiger Hinweis für eine Infektion des ZNS
Univ.- Prof. Schmuthard, PD Dr. Bettina Pfausler
Jedes pathogene Agens, das die Bluthiernschranke zu penetrieren imstande ist, kann eine reaktive entzündliche Reaktion der Meningen, aber auch aller anderen Strukturen des intrakraniellen Kompartments verursachen, d.h. eine Meningitis, Meningoenzephalitis, Abszesse oder Emphyeme....
Kopfschmerz -wichtiger Hinweis für eine Infektion des ZNSFACHARZT Neurologie/Psychiatrie 3_2010 click to open
Alzheimer-Differentialdiagnostik
Autor: Univ.-Prof. Dr. Peter Dal-Bianco
In Österreich leiden heute etwa 100.000 Menschen an Demenz. In vierzig Jahren sind es mehr als 250.000, denn mit dem Alter nehmen Inzidenz und Prävalenz exponentiell zu. Die Versorgungskosten Demenzkranker betragen jährlich weit mehr als eine Milliarde Euro: 75% nichtmedizinische, 25% medizinische und 6% Medikamentenkosten. …
Alzheimer-DifferentialdiagnostikBipolare Erkrankung: Ursprünge und moderne Entwicklungen
Autor: Ao. Univ.-Prof. Dr. Christian Simhandl, Dr. Christian Wunsch
Schon vor langer Zeit erkannten Psychiater immer wieder die Inhomogenität bipolarer Erkrankungen (Wernicke, 1900; Leonhard, 1957), für die zahlreiche Begriffsysteme und Einzelbezeichnungen verwendet wurden. Dies lässt sich besonders im geschichtlichen Rückblick anhand der großen Vielfalt an Klassifikationssystemen ablesen.…
Erkrankung: Ursprünge und moderne EntwicklungenAus der Spur geraten Aktuelle Aspekte zur Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Delirs
Autor: Prim. Dr. Andreas Winkler, MSc
Delirium bezeichnet multifaktorielle, organisch bedingte psychische Störungen, die als Kernsymptom eine Bewusstseinsveränderung aufweisen, mit einer exzessiven Häufung mit zunehmendem Alter und Mulitmorbidität vergesellschaftet sind und letztendlich als potenziell lebensbedrohliche Zustandsbilder einen besonderen Stellenwert in der Medizin verlangen#1,2. …
Aus der Spur geraten Aktuelle Aspekte zur Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des DelirsFACHARZT Neurologie/Psychiatrie 2_2010 click to open
Multiple Sklerose – therapeutische Aspekte in der Langzeitbetreuung
Autor: OA Dr. Markus Mayr, Prim. Univ.-Doz. Dr. Klaus Berek
Die Multiple Sklerose ist die häufigste chronische, neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter. In Österreich leben bei einer Prävalenz von 100 auf 100.000 Einwohner etwa 8.500 Patienten, Frauen erkranken dabei etwa doppelt so häufig wie Männer. …
Sexualfunktionsstörungen bei Patienten mit Multipler Sklerose
Autor: Dr. Andreas Lutterotti
Eine Sexualfunktionsstörung (SF) ist ein häufiges Symptom bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Die Prävalenz der SF ist im Verlauf der Erkrankung 40–70%1,2, und kann auch schon sehr früh im Krankheitsverlauf auftreten3,4. …
Sexualfunktionsstörungen bei Patienten mit Multipler SkleroseDemenz – multiprofessionelle Diagnostik und Therapie
Autor: Dr. phil. Gerald Gatterer
Demenzerkrankungen stellen mit einem Anteil von 6–8% die häufigste psychische Erkrankung im höheren Lebensalter dar. Sowohl die Inzidenz als auch die Prävalenz von Demenzerkrankungen steigen mit dem Alter an. Im Jahr 2000 litten in Österreich etwa 90.500 Personen an einer dementiellen Erkrankung.…
Demenz – multiprofessionelle Diagnostik und TherapieFACHARZT Neurologie/Psychiatrie 1_2010 click to open
ARGE Neuroimaging: MRT in der Abklärung der Multiplen Sklerose
Autor: Prim. ao Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller
Bildgebende Verfahren spielen in der Abklärung neurologischer Erkrankungen eine entscheidende Rolle. Zunehmend finden sie auch Eingang in Diagnosekriterien und stellen den Facharzt vor die Situation, Befunde oder gar Bilder auf deren Aussagekraft hin beurteilen zu müssen.…
ARGE Neuroimaging: MRT in der Abklärung der Multiplen SkleroseMultiple Sklerose bei Kindern und Jugendlichen
Autor: Dr. Barbara Bajer-Kornek
Die Multiple Sklerose ist eine chronische Erkrankung des Zentralnervensystems, bei der – vermutlich hervorgerufen durch Autoimmunprozesse – herdförmige Areale von Entzündung, Entmarkung, axonaler Schädigung und Gliose in Gehirn und Rückenmark entstehen. …
Multiple Sklerose bei Kindern und JugendlichenAlzheimer – Differentialdiagnose und Therapie
Autor: Univ.-Prof. Dr. Peter Dal-Bianco
Etwa 100.000 Österreiche leiden an einer dementiellen Erkrankung. Infolge steigender Lebenserwartung nimmt die Zahl der Neuerkrankten zu, sodass in dreißig Jahren etwa doppelt so viele Demenzpatienten in Österreich leben werden.…
Alzheimer – Differentialdiagnose und TherapieMorbus Parkinson – Diagnose und Behandlungsstrategien
Autor: Dr. Martin Sawires, Prim. Univ.-Doz. Dr. Klaus Berek
Das idiopathische Parkinsonsyndrom ist eine der häufigsten sporadischen, neurodegenerativen Erkrankungen mit einer altersabhängigen zunehmenden Prävalenz von 60–180/100.000 Einwohnern, bei den über 65-Jährigen sogar bei 1.800/100.000.…
Morbus Parkinson – Diagnose und BehandlungsstrategienBeispielhaftes zum sekundären Kopfschmerz
Autor: OA Dr. Markus Mayr, Prim. Univ.-Doz. Dr. Klaus Berek
In der Auflistung der sekundären Kopfschmerzen in der aktuellen Version der Kopfschmerzklassifikation (Tab. 1) ist bereits die Vielschichtigkeit dieser Gruppe erkenntlich. Der sekundäre Kopfschmerz weist mit seinen vielfältigen Ursachen, die nahezu alle Bereiche der Medizin erfassen, zwar eine sehr heterogene Ätiologie auf, ist jedoch aufgrund der Schmerzbeschreibung, die vielfach sehr uncharakteristisch ist, allein oft nicht zu differenzieren. …
In der Auflistung der sekundären Kopfschmerzen in der aktuellen Version der Kopfschmerzklassifikation (Tab. 1) ist bereits die Vielschichtigkeit dieser Gruppe erkenntlich. Der sekundäre Kopfschmerz weist mit seinen vielfältigen Ursachen, die nahezu alle Bereiche der Medizin erfassen, zwar eine sehr heterogene Ätiologie auf, ist jedoch aufgrund der Schmerzbeschreibung, die vielfach sehr uncharakteristisch ist, allein oft nicht zu differenzieren. …












