FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 4_2011 click to open
FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 3_2011 click to open
FACHARZT Neurologie/Psychiatrie 2_2011 click to open
Diagnostik und Therapie von Opioidabhängigkeit: Erhaltungstherapie mit Opioiden – State of the Art
Mag. Birgit Köchl Univ. Prof. Dr. Gabriele Fischer Medizinische Universität Wien Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Währinger Gürtel 18-20 1090 Wien, Austria Tel.: +43 01 40400 2117 Fax: +43 01 40400 3629 birgit.koechl∂meduniwien.ac.at
Die weltweite Lebenszeitprävalenz
einer substanzgebundenen Abhängigkeit
liegt bei 9,9%, die europaweite Lebenszeitprävalenz
einer Opioidabhängigkeit
zwischen 0,6-0,9% (Jacobi et al.,
2004). In Österreich wird die Zahl der
Opioidabhängigen auf 50.000-70.000
geschätzt, wobei im Jahre 2003 lediglich
6413 opioidabhängige Patienten in Behandlung
einer Opioiderhaltungstherapie
waren (UNODC, 2004; EMCCDA,
2005).
Heutzutage werden substanzabhängige
Patienten nach wie vor stigmatisiert
und von der Gesellschaft ausgeschlossen,
weshalb es zu Randbildungen
kommt und was mitunter ein Grund für
die geringe Anzahl von Patienten in einer
Behandlung ist (EMCCDA, 2010).
Epilepsie - Aktuelle Aspekte
Univ.Prof. DI Dr. Christoph Baumgartner Karl Landsteiner Institut für Klinische Epilepsieforschung und Kognitive Neurologie 2. Neurologische Abteilung Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Wien Riedelgasse 5, 1130 Wien Tel: +43 1 88000 266 Fax: +43 1 88000 384 christoph.baumgartner∂wienkav.at
Die Epilepsie ist mit einer Prävalenz
von 0,52 pro 1.000 eine der häufigsten
neurologischen Erkrankungen. Die
altersabhängige Inzidenz (Neuerkrankungsrate)
zeigt einen 2-gipfeligen
Verlauf mit einem ersten Maximum in
der Kindheit (ein Drittel der Epilepsien
beginnt in der Kindheit) und einem
zweiten Maximum im höheren Lebensalter
(ein Drittel der Epilepsien beginnen
nach dem 60. Lebensjahr!), wobei
im Alter von über 70 Jahren sogar eine
höhere Inzidenz als in den ersten 10 Lebensjahren
besteht.
Neue Diagnosemöglichkeit beim Parkinson-Syndrom
OA DDr. Iris-Maria Kloiber KH der Barmherzigen Brüder Graz-Eggenberg Neurologisch-Psychiatrische Abteilung Tel.: +43 316 5989 DW 6658 Fax: +43 316 5989 DW 2905 iris.kloiber∂bbegg.at
Die Parkinsonerkrankung ist eine
Bewegungsstörung und nach der Demenz
das zweithäufigste neurologische
Krankheitsbild. Die Symptome wurden
bereits in der Antike beschrieben, als
Einheit aber erstmals vom englischen
Arzt James Parkinson (1817), der allerdings
eine Rückenmarksschädigung als
Krankheitsursache annahm. Im Krankenhaus
der Barmherzigen Brüder in
Graz-Eggenberg ist Parkinson einer der
Schwerpunkte der Neurologischen Abteilung,
die Autorin hat 2005 als Erste
in Österreich eine neue Ultraschallart,
die Hirnparenchymsonographie (HPS),
durchgeführt, mit der man erstmals auch
auch Frühformen des Parkinson erkennen
kann.
FA Neurologie/Psychiatrie - Ausgabe 01/11 click to open
Chronische Depression
Univ.- Prof. Dr. Lenz, Dr. Petra Hofbauer, Petra Hulle-Wegl
Depressive Störungen gehören neben Angststörungen und Alkoholbedingten Störungen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen bei Patienten in der allgemeinmedizinischen Praxis....
Chronische DepressionEpilepsien
Prim. Univ.- Doz. Dr. Erwin Hauser
Zerebrale Anfälle im Kindesaltr lösen bei den betroffenen Familien zumeist große Ängste aus. Die ersten derartigen Ereignisse treten meinstens vollkommen unerwartet auf, Schock und nicht selten Todesängste bei den Angehörigen führen oft dazu, dass die Kinder nach den ersten Anfällen mit der Rettung in eine Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde gebracht werden, wo überwiegend eine stationäre Aufnahme veranlasst wird, um die notwendigen Untersuchungen durchzuführen.
EpilepsienMultiple Sklerose und Vitamin D
Dr. Harald Hegen, Ao. Univ.- Prof. Dr. Markus Reindl
Die Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste neurologische Erkrankung junger Erwachsener mit dem Risiko für eine spätere permanente Behinderung.
Die Erkrankung beginnt typischerweise zwischen dem 20. und 40 Lebensjahr und betrifft Frauen doppelt so häufig wie Männer.....
Kopfschmerz - wichtiger Hinweis für eine Infektion des ZNS
Univ.- Prof. Schmuthard, PD Dr. Bettina Pfausler
Jedes pathogene Agens, das die Bluthiernschranke zu penetrieren imstande ist, kann eine reaktive entzündliche Reaktion der Meningen, aber auch aller anderen Strukturen des intrakraniellen Kompartments verursachen, d.h. eine Meningitis, Meningoenzephalitis, Abszesse oder Emphyeme....
Kopfschmerz -wichtiger Hinweis für eine Infektion des ZNSFACHARZT Neurologie/Psychiatrie 3_2010 click to open
Alzheimer-Differentialdiagnostik
Autor: Univ.-Prof. Dr. Peter Dal-Bianco
In Österreich leiden heute etwa 100.000 Menschen an Demenz. In vierzig Jahren sind es mehr als 250.000, denn mit dem Alter nehmen Inzidenz und Prävalenz exponentiell zu. Die Versorgungskosten Demenzkranker betragen jährlich weit mehr als eine Milliarde Euro: 75% nichtmedizinische, 25% medizinische und 6% Medikamentenkosten. …
Alzheimer-DifferentialdiagnostikBipolare Erkrankung: Ursprünge und moderne Entwicklungen
Autor: Ao. Univ.-Prof. Dr. Christian Simhandl, Dr. Christian Wunsch
Schon vor langer Zeit erkannten Psychiater immer wieder die Inhomogenität bipolarer Erkrankungen (Wernicke, 1900; Leonhard, 1957), für die zahlreiche Begriffsysteme und Einzelbezeichnungen verwendet wurden. Dies lässt sich besonders im geschichtlichen Rückblick anhand der großen Vielfalt an Klassifikationssystemen ablesen.…
Erkrankung: Ursprünge und moderne EntwicklungenAus der Spur geraten Aktuelle Aspekte zur Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Delirs
Autor: Prim. Dr. Andreas Winkler, MSc
Delirium bezeichnet multifaktorielle, organisch bedingte psychische Störungen, die als Kernsymptom eine Bewusstseinsveränderung aufweisen, mit einer exzessiven Häufung mit zunehmendem Alter und Mulitmorbidität vergesellschaftet sind und letztendlich als potenziell lebensbedrohliche Zustandsbilder einen besonderen Stellenwert in der Medizin verlangen#1,2. …
Aus der Spur geraten Aktuelle Aspekte zur Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des DelirsFACHARZT Neurologie/Psychiatrie 2_2010 click to open
Multiple Sklerose – therapeutische Aspekte in der Langzeitbetreuung
Autor: OA Dr. Markus Mayr, Prim. Univ.-Doz. Dr. Klaus Berek
Die Multiple Sklerose ist die häufigste chronische, neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter. In Österreich leben bei einer Prävalenz von 100 auf 100.000 Einwohner etwa 8.500 Patienten, Frauen erkranken dabei etwa doppelt so häufig wie Männer. …
Sexualfunktionsstörungen bei Patienten mit Multipler Sklerose
Autor: Dr. Andreas Lutterotti
Eine Sexualfunktionsstörung (SF) ist ein häufiges Symptom bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Die Prävalenz der SF ist im Verlauf der Erkrankung 40–70%1,2, und kann auch schon sehr früh im Krankheitsverlauf auftreten3,4. …
Sexualfunktionsstörungen bei Patienten mit Multipler SkleroseDemenz – multiprofessionelle Diagnostik und Therapie
Autor: Dr. phil. Gerald Gatterer
Demenzerkrankungen stellen mit einem Anteil von 6–8% die häufigste psychische Erkrankung im höheren Lebensalter dar. Sowohl die Inzidenz als auch die Prävalenz von Demenzerkrankungen steigen mit dem Alter an. Im Jahr 2000 litten in Österreich etwa 90.500 Personen an einer dementiellen Erkrankung.…
Demenz – multiprofessionelle Diagnostik und TherapieFACHARZT Neurologie/Psychiatrie 1_2010 click to open
ARGE Neuroimaging: MRT in der Abklärung der Multiplen Sklerose
Autor: Prim. ao Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller
Bildgebende Verfahren spielen in der Abklärung neurologischer Erkrankungen eine entscheidende Rolle. Zunehmend finden sie auch Eingang in Diagnosekriterien und stellen den Facharzt vor die Situation, Befunde oder gar Bilder auf deren Aussagekraft hin beurteilen zu müssen.…
ARGE Neuroimaging: MRT in der Abklärung der Multiplen SkleroseMultiple Sklerose bei Kindern und Jugendlichen
Autor: Dr. Barbara Bajer-Kornek
Die Multiple Sklerose ist eine chronische Erkrankung des Zentralnervensystems, bei der – vermutlich hervorgerufen durch Autoimmunprozesse – herdförmige Areale von Entzündung, Entmarkung, axonaler Schädigung und Gliose in Gehirn und Rückenmark entstehen. …
Multiple Sklerose bei Kindern und JugendlichenAlzheimer – Differentialdiagnose und Therapie
Autor: Univ.-Prof. Dr. Peter Dal-Bianco
Etwa 100.000 Österreiche leiden an einer dementiellen Erkrankung. Infolge steigender Lebenserwartung nimmt die Zahl der Neuerkrankten zu, sodass in dreißig Jahren etwa doppelt so viele Demenzpatienten in Österreich leben werden.…
Alzheimer – Differentialdiagnose und TherapieMorbus Parkinson – Diagnose und Behandlungsstrategien
Autor: Dr. Martin Sawires, Prim. Univ.-Doz. Dr. Klaus Berek
Das idiopathische Parkinsonsyndrom ist eine der häufigsten sporadischen, neurodegenerativen Erkrankungen mit einer altersabhängigen zunehmenden Prävalenz von 60–180/100.000 Einwohnern, bei den über 65-Jährigen sogar bei 1.800/100.000.…
Morbus Parkinson – Diagnose und BehandlungsstrategienBeispielhaftes zum sekundären Kopfschmerz
Autor: OA Dr. Markus Mayr, Prim. Univ.-Doz. Dr. Klaus Berek
In der Auflistung der sekundären Kopfschmerzen in der aktuellen Version der Kopfschmerzklassifikation (Tab. 1) ist bereits die Vielschichtigkeit dieser Gruppe erkenntlich. Der sekundäre Kopfschmerz weist mit seinen vielfältigen Ursachen, die nahezu alle Bereiche der Medizin erfassen, zwar eine sehr heterogene Ätiologie auf, ist jedoch aufgrund der Schmerzbeschreibung, die vielfach sehr uncharakteristisch ist, allein oft nicht zu differenzieren. …
In der Auflistung der sekundären Kopfschmerzen in der aktuellen Version der Kopfschmerzklassifikation (Tab. 1) ist bereits die Vielschichtigkeit dieser Gruppe erkenntlich. Der sekundäre Kopfschmerz weist mit seinen vielfältigen Ursachen, die nahezu alle Bereiche der Medizin erfassen, zwar eine sehr heterogene Ätiologie auf, ist jedoch aufgrund der Schmerzbeschreibung, die vielfach sehr uncharakteristisch ist, allein oft nicht zu differenzieren. …












